In einem Interview mit PCGamesN hat sich der Chef von Final Fantasy XIV, Naoki Yoshida, zum Thema Schwierigkeitsgrade geäußert. Laut ihm arbeitet das Team daran, neue Inhalte künftig mit mehreren Stufen anzubieten, damit alle auf ihre Kosten kommen. Das könnte aber Konsequenzen für den allgemeinen Content im Spiel haben.
Was genau sagt Yoshida da? Mit Patch 7.35 kommt ein neuer Deep Dungeon. Dort soll der Schwierigkeitsgrad sanft beginnen und dann immer weiter ansteigen, mit insgesamt 100 Stufen. Für den Endkampf lassen sich dann modular neue Herausforderungen einfügen, was sich in den Stats der Gegner oder neuen Mechaniken widerspiegelt.
Etwas Ähnliches plant das Team auch für Patch 7.4 und den dortigen Variant Dungeon. Damit möchte man die Inhalte allen Spielern zugänglicher machen. Möglicherweise wird es sogar mehrere Schwierigkeitsgrade in dem neuen Forked Tower Raid mit Patch 7.5 geben.
Konkret heißt es: „In Zukunft könnten wir für alle Inhalte, die wir in Final Fantasy 14 produzieren, ein System mit variablen Schwierigkeitsgraden einführen. Oder wir könnten im Voraus eine Auswahl an Schwierigkeitsgraden vorbereiten, aus denen die Spieler dann den Schwierigkeitsgrad auswählen können, den sie bewältigen möchten.“
Diese Entscheidung entspricht der generellen Ausrichtung des Teams für die Zukunft. Das MMORPG soll zugänglicher werden. Doch das könnte auch Probleme nach sich ziehen.
Was bedeuten die Änderungen für den Content allgemein? Dazu erklärt Yoshida Folgendes: „Aufgrund dieser neuen Ausrichtung könnte es sein, dass die Gesamtmenge der Inhalte, die wir implementieren, zurückgeht. Wir hoffen jedoch, dass dadurch viel mehr Spieler die von uns implementierten Inhalte genießen können.“
Man möchte sich also mehr Spielern öffnen, auch wenn das am Ende bedeutet, dass es für die Hardcore-Spieler weniger Content gibt.
Was sagt ihr zu der Ausrichtung von FFXIV? Ist es gut, mehr in die Casual-Schiene zu gehen, oder hättet ihr euch lieber mehr Content gewünscht? Schreibt es gerne in die Kommentare!
