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    12 Tipps für den perfekten Einstieg in WoW Forever 

    Alexander LeitschBy Alexander Leitsch3. November 2026Keine Kommentare10 Mins Read
    WoW Forever Quest

    Am 5. November erscheint WoW Forever und das Spiel schlägt schon jetzt große Wellen. Doch was solltet ihr beachten, wenn ihr mit dem MMORPG anfangen wollt? Welche Klassen gibt es, wie läuft das Leveln ab und was macht den Titel überhaupt besonders?

    Die Planung vorab: Forever erscheint am 5. November um 0:00 Uhr deutscher Zeit und wer direkt losspielen möchte, benötigt erstmal nur ein Abo über 13 Euro im Monat, über das ihr auch Zugriff auf Classic und Retail-WoW bekommt.

    Die neue Version an sich kostet nämlich kein Geld, es sei denn, ihr möchtet das neue Volk der Himmelsgeborenen spielen. Den Zugang dazu bekommt ihr in einem Paket, das aktuell 29,99 Euro kostet, und die Version wird auch nach dem Start noch kaufbar sein. Ihr könnt also theoretisch erstmal reinschnuppern und dann immer noch zuschlagen.

    Inhaltsverzeichnis

    • 1. Tipp Nummer 1 – Das richtige Regelwerk
    • 2. Tipp Nummer 2 – Die richtige Klasse
    • 3. Tipp Nummer 3 – Das richtige Volk
    • 4. Tipp Nummer 4 – Die Berufe
    • 5. Tipp Nummer 5 – Die Level-Phase
    • 6. Tipp Nummer 6 – Flugpunkte und Reisen
    • 7. Tipp Nummer 7 – Bereitet euch richtig vor
    • 8. Tipp Nummer 8 – Mehr Taschen
    • 9. Tipp Nummer 9 – Vorsicht beim Pullen
    • 10. Tipp Nummer 10 – Nutzt CC
    • 11. Tipp Nummer 11 – Gold farmen
    • 12. Tipp Nummer 12 – Die Unterschiede zwischen Classic und Vorher

    Tipp Nummer 1 – Das richtige Regelwerk

    Festlegen solltet ihr vorab, welches Regelwerk ihr und gegebenenfalls auch eure Freunde spielen wollt:

    • In Standard erlebt ihr eine klassische PvE-Erfahrung mit optionalem PvP.
    • Im PvP-Modus ist dauerhaft PvP in der offenen Welt aktiv.
    • Es gibt eine Rollenspiel-Welt
    • Und es gibt PvP-Rollenspiel.

    Nach dem Release soll dann noch ein fünftes Regelwerk eingeführt werden, nämlich Hardcore, aber das braucht euch anfangs nicht zu interessieren.

    WoW Ruleset

    Spannend ist, dass Forever abseits dieser Regeln auf feste Server verzichtet. Stattdessen gibt es ein Layer-System, das euch im Bestfall immer mit eurer Gruppe und Gilde zusammenhält. Regelwerk-Übergreifend könnt ihr jedoch nicht mitienander spielen. Überlegt euch also im Vorfeld, wo ihr genau spielen möchtet.

    Tipp Nummer 2 – Die richtige Klasse

    In „Forever“ stehen euch neun Klassen zur Auswahl, alle mit einem etwas anderen Spielstil. Wer gerne in der vordersten Reihe steht und auch mal die Rolle des Tanks übernehmen möchte, für den gibt es Krieger, Paladine und den Druiden.

    Wer hingegen eher auf Supporter aus ist, der hat die Wahl aus Paladin, Priester, Druide oder Schamane. Last but not least gibt es dann die Damage Dealer. Die bestehen klassisch aus Schurken, Jägern, Hexenmeistern, Kriegern und Magiern. Doch auch Druiden, Schamanen, Priester oder sogar der Paladin, bei dem es in Classic früher eher ein Meme war, können in diese Rolle schlüpfen.

    Schaut man sich die Tier Listen an, fallen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus. Das hängt zum einen vom Balancing, teilweise aber auch von persönlichen Meinungen ab. Da wir auch noch gar nichts über das Endgame wissen, empfehle ich euch eher, die Klasse nach eurem gewünschten Spielstil zu wählen.

    Und wenn ihr gar keinen Plan habt, eignen sich immer Druiden und Paladine. Die können nämlich im Zweifel alle Rollen abdecken. 

    Alle Tipps bekommt ihr übrigens auch im Video:

    Tipp Nummer 3 – Das richtige Volk

    Die Klassen sind jedoch immer an bestimmte Völker gebunden, also nicht jede Kombination ist möglich, und die haben obendrein noch eigene Spezialeffekte. Mit Forever sind diese sogar wieder etwas stärker in den Fokus gerückt. Spannend sind dabei die unterschiedlichen Synergien:

    • Menschen etwa bringen 1 % Kritische Trefferchance auf Angriffe und Zauber und zudem 10 % mehr Willenskraft. Das macht sie ideal für Zauberer und Heiler.
    • Auch die Skyborn haben einen passiven Effekt, der Tempo auf Zauber und Angriffe um 2 % erhöht, was gut zu Zaubererklassen passt, da sie stärker von Tempo profitieren. 
    • Nachtelfen können sich alle 3 Minuten für 15 Sekunden 10 % mehr Kritchance für Angriffe und Zauber verleihen und Orcs haben einen aktiven Effekt, der 10 % mehr Angriffskraft und Zaubermacht bringt. Beides perfekt für eine kurze Burst-Phase, was sie gut für DDs macht. 
    • Zwege hingegen haben die Steingestalt, die den körperlichen Schaden für 8 Sekunden verringert und gegen verschiedene Effekte immunisiert. Das ist ideal für Tanks. 
    • Allgemein gelten im PvE die Völker Untote mit ihrem Lebensraub und Tauren mit ihrem Lebenspunkte-Buff als etwas schwächer als der Rest. 

    Wichtig ist aber: Die Unterschiede bedeuten für den Otto-Normal-Spieler recht wenig. Wenn euer Lieblingsvolk nicht perfekt zu eurer Klasse passt, sollte euch das dennoch nicht aufhalten, die Kombination zu spielen.

    Tipp Nummer 4 – Die Berufe

    Spannender ist dann doch, welchen Beruf ihr zu eurer Klasse wählt. Euch erwarten insgesamt 9 primäre Professions, von denen ihr immer zwei gleichzeitig ausrüsten könnt. Drei davon lassen euch Materialien sammeln. Über die Kräuterkunde kommt ihr an Kräuter, Bergbau bringt euch Erze und über die Kürschnerei kommt ihr an Leder. Die 6 anderen dienen dann der Verarbeitung:

    • Alchemie bringt euch Tränke und Elixiere
    • Als Ingenieur könnt ihr interessante Gadgets herstellen
    • Der Schmied baut Waffen und Metallrüstungen
    • Lederer fokussieren sich auf Leder- und Kettenrüstungen
    • Schneider stellen Stoff-Ausrüstung sowie Taschen her. 
    • Verzauberer wiederum können am Ende eure Ausrüstung verbessern und Dinge entzaubern.

    Wer anfangs viel Gold verdienen möchte, wählt zwei Sammelberufe, wer eher langfristig denkt, wählt Berufe, die zum eigenen Spielstil passen. Krieger, die sich auf Kürschner und Alchemie fokussieren, können damit zwar Geld verdienen, sich aber nicht selbst versorgen. Meist gibt es aber Kombinationen, die gut passen, etwa als Jäger, der den Fokus auf Kürschnerei und Lederverarbeitung setzt, oder als Magier mit Schneiderei und Verzauberkunst.

    Denkt daran, dass es mit Kochen, Angeln und Erster Hilfe noch drei sekundäre Berufe gibt, die ihr zusätzlich und ohne Einschränkung lernen könnt. Gerade Kochen ist sehr hilfreich für eigenes Buff-Food.

    Tipp Nummer 5 – Die Level-Phase

    Die Level-Phase wird in Forever deutlich länger ausfallen, als es man es modernen MMORPGs wie ESO, Guild Wars 2 oder New World gewohnt ist. Da das grundsätzliche Motto: Der Weg ist das Ziel ist, müsst ihr euch auch gar nicht beeilen. Ein paar Tipps gibt es dennoch:

    • Wenn eine Quest für Gruppen markiert ist, dann ist sie auch für Gruppen ausgelegt. Die Elite-Gegener sind teilweise echt knackig und ein bisschen Hilfe schadet nicht.
    • Die meiste Erfahrung bekommt ihr weiterhin in Dungeons, vor allem aber über die Quests dort. Ein einmaliger Besuch lohn sich also extrem. Wenn ihr alle Quests für einen Dungeon finden wollt, dann helfen euch da verschiedene Addons, etwa das DungeonJournal.
    • Wenn ihr euch ausloggt, solltet ihr dies am besten in Hauptstädten oder Gasthäusern tun, für den Ausgeruht-Bonus.
    • Und zu guter Letzt denkt daran, dass ihr neue Fähigkeiten immer beim Klassenlehrer kaufen müsst. Ihr lernt diese nicht automatisch.

    Tipp Nummer 6 – Flugpunkte und Reisen

    Ein klassischer Tipp ist auch, dass ihr bei der Erkundung der Karte immer früh die Flugpunkte freischalten solltet. Das spart euch später viele Laufwege, vor allem in die entlegeneren Regionen. Nutzt auch euren Ruhestein, um ihn immer an Gasthäuser zu binden, zu denen ihr schnell zurückkehren möchtet. Wirklich entspannter wird die Reise dann erst auf Level 40 mit eurem ersten Reittier.

    Tipp Nummer 7 – Bereitet euch richtig vor

    Was in Forever allgemein wichtig ist, dass ist die Vorbereitung. Ihr benötigt verschiedene Ressourcen, wie etwa Essen zur Lebenspunkte-Regeneration, Wasser für Mana oder Munition für die Schusswaffen. Denkt immer daran, diese Reservern aufzufüllen, wenn ihr einen Händler seht oder in Städten unterwegs seid. Und natürlich das Reparieren nicht vergessen! 

    Tipp Nummer 8 – Mehr Taschen

    Damit ihr aber nicht ständig zum Händler laufen müsst, sind größere Taschen nützlich. Jedes Volk hat innerhalb der ersten 5 Level eine Quest, die euch mit einer neuen Tasche versorgt. In Westfall bekommen Allianzspieler der Stufe 14 über die Quest „Die Arme Graumähne“ eine 8ter-Taschen und in den Höhlen des Wehklagens bekommen beide Fraktionen eine weitere 10er-Tasche. Die Instanz könnt ihr mit Stufe 17 bis 27 besuchen könnt.

    Weitere Taschen könnt ihr von Schneidern bekommen bzw. Im AUktionshaus kaufen oder aber ihr farmt spezielle Mobs, die dafür eine Drop-Chance haben. 

    Taschen Farmen
    Bild via conquestcapped.

    Tipp Nummer 9 – Vorsicht beim Pullen

    Und dann kommen wir als nächstes auf das Thema Kämpfen zu sprechen. In Forever habt ihr Anfangs nur wenige Fetigkeiten und müsst entsprechend vorsichtig Gegner pullen. Schon zwei oder drei Mobs aufeinmal können euren Tod bedeuten.

    Spannenderweise gilt das nicht nur für euch alleine und eure Level-Phase, sondern auch für das Gruppenspiel in Dungeons. Der Tank eröffnet den Kampf und baut zunächst Bedrohung auf. Die Damage Dealer halten sich kurz zurück und greifen nicht sofort alle Gegner an. So kann die Gruppe die Gegner kontrollieren und nacheinander ausschalten.

    Zu guter Letzt ist noch wichtig: Alle DDs sollten sich in der Regel auf einen Feind fokussieren, damit dieser schneller besiegt wird.

    Tipp Nummer 10 – Nutzt CC

    Was beim Kampfsystem allgemein wichtig ist, das sind Kontrolleffekte, auch CC genannt. Davon gibt es einige, die vor dem Kampf genutzt werden können. Der Jäger hat hier die Eisfalle, der Magier kann Feinde in Schafe verwandeln, der Schurke hat die Kopfnuss und der Hexenmeister kann Elementare sowie Dämonen und Entartungen bannen. Obendrauf kommen dann noch situativer CC, etwa Furcht von Hexenmeister oder Priester, Wurzeln vom Druiden oder die Frostnova vom Magier.

    Tipp Nummer 11 – Gold farmen

    Als Nächstes möchte ich mit euch gerne noch über das Goldverdienen sprechen. Denn alleine für euer erstes Reittier benötigt ihr bereits 100 Gold, für das epische Reiten auf Stufe 60 dann 1.000 Gold. Grundsätzlich gilt die Devise: Am meisten Gold verdient ihr, indem ihr sparsam seid. Sparsam mit Flugruten, unnötigen Fähigkeiten oder Rezepten beim Handwerk und natürlich auch beim Handel im Auktionshaus.

    Versucht also, so gut es geht, unnötige Ausgaben zu vermeiden, während ihr gleichzeitig möglichst viel von dem Loot, den ihr bekommt, aufzuheben.

    Das Handwerk an sich ist aber eine gute Methode, um Gold zu verdienen, etwa als Kürschner, Bergbauer oder Kräuterkundler, und dann den Verkauf der dazugehörigen Materialien. Noch lukrativer wird es dann über höhere Handwerksberufe, etwa den Verkauf von Leinentaschen als Schneider oder die Verzauberkunst.

    Zu guter Letzt bleibt euch immer die Option, im Handelsposten zu spekulieren, Items günstig zu kaufen und dann teurer zu verkaufen.

    Natürlich könnt ihr auch durch das Farmen von Gegnern und Dungeons Gold verdienen. Das ist jetzt aber nicht massiv lukrativer als die anderen Methoden. Besonders zum Einstieg sind Sammelberufe und ein bewusster Umgang mit euren Ausgaben oft die einfacheren Wege.

    Tipp Nummer 12 – Die Unterschiede zwischen Classic und Vorher

    Zu guter Letzt geht es dann nochmal um den Vergleich von Classic und Forever. Immer wieder heißt es nämlich, dass wir hier nur eine Neuauflage bekommen und Blizzard die Spieler mit dem gleichen Content nochmal melken möchte. Doch Forever ist in vielen Aspekten anders als die ganzen Classic-Versionen, die wir bisher bekommen haben.

    Das Max-Level etwa bleibt für immer 60 – eine kleine Revolution für WoW. Oben drauf entwickelt sich das Spiel eben nicht Schritt für Schritt weiter in Richtung Retail und bringt die üblichen Erweiterungen, sondern es geht einen neuen, eigenen Weg. Uns erwarten neue Gebiete, die auch einfach mal mitten in die Level-Phase fallen, statt auf das Endgame ausgelegt zu sein. Es gibt das Vermächtnis-System, das fürs Twinken belohnt, und uns erwarten brandneue Quests, Dungeons und Raids. Auch grafisch hat sich ein bisschen was getan, etwa bei der Belichtung durch den Mond oder dem Wechsel zwischen SD- und HD‑Charakteren.

    Forever ist, wie der Name schon zeigt, gekommen, um zu bleiben, ein ganz eigenes Spiel und eben nicht das nächste Classic. Wer also wie ich gerne ein WoW von Anfang an erleben möchte, hat jetzt die Chance dazu.

    Und das waren sie dann, die 12 allgemeinen Tipps und Infos zum Start. Am Ende gilt aber auch hier die Devise: Spielt, wie ihr Spaß habt. Perfekte Klassen, Völker und Berufe sind nett, und sich von Anfang an auf schnelles Leveln und Gold zu fokussieren, ist natürlich möglich. Aber am Ende geht es ja bei Forever auch darum, eine etwas entschleunigte und angenehme Erfahrung zu haben. Und genau darauf freue ich mich sehr.

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    Alexander Leitsch
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    Hi, ich bin Alex, 32 Jahre alt, und ich schreibe seit 2011 über MMORPGs. Angefangen hab ich bei Vanion.eu, wo ich über Guild Wars 2, SWToR und später auch LoL berichtet habe. Danach gründete ich meine eigene Seite Guildnews, die sich primär um Guild Wars 2 und ein wenig um Blade & Soul drehte. Von 2018 bis 2023 habe ich für MeinMMO geschrieben und Artikel zu über 120 verschiedenen MMORPGs verfasst. Meine Spielerfahrung in MMORPGs: - 10.000 Stunden Guild Wars - 9.000 Stunden Guild Wars 2 - 1.000 Stunden The Elder Scrolls Online - 1.000 Stunden New World - mehrere hundert Stunden in WoW, BDO, SWToR, Lost Ark und Blade and Soul. Zudem habe ich mehr als 60 weitere MMORPGs angespielt.

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