Mainframe Studios, die Entwickler von Pax Dei, haben ihre Ideen rund um das PvP vorgestellt und nun auch viele Nachfragen der Community beantwortet. PvP soll demnach zwar keine Pflicht werden, aber eine elementare Rolle in der Wirtschaft einnehmen. Wir fassen euch das Wichtigste zusammen.
Was ändert sich am PvP? Bisher war es in Pax Dei so, dass PvP ziemlich optional war. Nur in dem Gebiet Lyonesse kämpft man wirklich gegen andere Spieler. Hier kann man besondere Ressourcen finden, die man dann mit anderen Spielern handeln kann.
Künftig soll sich das PvP weiterentwickeln, wie der neueste Blogpost verrät. Die Vision sieht riesige Burgenkämpfe, Steuern, Politik und Dramen sowie Intrigen und Bestechungen vor. Bis dieses Ziel erreicht ist, wird aber noch einige Zeit vergehen. Die Änderungen am PvP werden in mehreren Phasen veröffentlicht:
- Mit Vers 4 wird das Gebiet Lyonesse größer und soll weiterhin PvE-Elemente besitzen, allerdings herrscht dort offenes PvP. Nur in den vier Ecken gibt es jeweils ein Petra Dei, einen Respawn-Punkt, um den herum Frieden herrscht. Man wird in dem Gebiet zwei neue Ressourcen finden, die unter anderem für die Verzauberung der Ausrüstung benötigt werden.
- Mit Phase 2 werden dann Seasons eingeführt, die zwar nicht die äußeren Gebiete, aber Lyonesse betreffen. Dann können Clans in dem Gebiet Land beanspruchen und dort respawnen, wobei die Plätze insgesamt begrenzt sind. Hier sollen dann Burgenbau und erste Eroberungen stattfinden.
- Nach der Phase 2 sollen dann neue Inhalte wie Feudal Houses, Marktstädte oder Pfarreien entstehen. Darüber werden Allianzen geschmiedet und neue wirtschaftliche Anreize kreiert.
PvP soll weiterhin keine Pflicht sein, wobei sich die nächsten Updates anscheinend vor allem darauf fokussieren. Auch die Aussage aus dem neusten Blogpost wirkt nicht so, als hätten PvE-Spieler langfristig viel zu melden:
In Pax Dei ist PvP als einer der zentralen Treiber der Wirtschaft und der lebendigen Welt gedacht. Gebietskontrolle, Kriege und Konflikte schaffen Bedarf an Handwerk, Sammeln, Handel und Kooperation – sie tragen dazu bei, das Spiel langfristig bedeutsam und lebendig zu halten.
Kann das wirklich klappen? Pax Dei begeisterte anfangs die Spieler mit den vielen Freiheiten im Bausystem. Die Möglichkeiten hier waren fast endlos. Aber schnell stellte sich heraus, dass es mehr Inhalte geben muss, um die Spieler bei Laune zu halten. Doch was leider gar nicht überzeugen konnte, das war das Kampfsystem. Und genau daran muss auch weiter geschraubt werden, wenn der Teil mit dem PvP funktionieren soll.
Persönlich sehe ich den großen Fokus auf PvP eher kritisch. Zwar klingt die Vorstellung von politischen Intrigen und Burgenkämpfen immer sehr nett, aber viele Spieler möchten sich nicht zwingend am PvP versuchen, und zudem ist ihre bisherige Community nicht unbedingt auf die Kämpfe gegen Mitspieler ausgelegt.
Sie entwickeln gefühlt ein neues Spiel und müssen erst einmal neue Spieler dafür finden. Problematisch sehe ich auch, dass sie ja noch dieses Jahr releasen wollen, das aber mit einer unfertigen Version, vor allem im PvP. Ich bin gespannt, ob sie das Ruder damit wirklich herumreißen können, sie mussten ja schon im Frühling des Jahres rund 30 % ihrer Mitarbeiter entlassen.
Was sagt ihr zu neuen Ausrichtung von Pax Dei?

Ein Kommentar
Für die 5-10% PvP-Spieler? Das hat in N.W. und TnL auch schon nicht geklappt, aber vielleicht haben die ja dicke, tiefe Taschen 😛