Nick, der Game Director von ESO, hat die offizielle Roadmap für den Rest des Jahres 2026 und den Anfang von 2027 angekündigt. Nach den Entlassungen kommt es zu einigen Verschiebungen der ursprünglichen Pläne. Wie die Roadmap jetzt aussieht, zeigen wir euch.
Was passiert noch 2026? Grundsätzlich erklärte Nick (via ESO), dass sie mit der angepassten Teamgröße nun ihren Fokus stärker auf Qualität, dafür weniger auf die Zeitpläne legen. Das hat einige Verschiebungen zur Folge.
- Das geplante Update 51 kommt – zwar nicht mehr im August, dafür aber am 28. September 2026.
- Neu ist hier die Rückkehr vom dreiseitigen Schlachtfelder und das dauerhaft.
- Dafür muss der neue Trial Karmesinsteppe weichen. Die Veröffentlichung wird erst 2027 stattfinden.
- Vom 30. September bis 14. Oktober läuft das neue Event „Tamriels Hohe See“
- Die Saison 2 soll am 21. Oktober starten, allerdings auch mit einigen Anpassungen:
- Die Soloverliese Mondjägerfeste und Marsch der Aufopferung kommen wie geplant.
- Die neuen Welt-Events, die zu Skyrim in Season 3 hinleiten sollten, kommen erst 2027.
- Die Rückkehr vom Nachtmarkt wird ausgesetzt.
- Dafür wird es größere Anpassungen an den Tamriel-Folianten geben.
- Zudem werden das Kapitel „Greymoor“ sowie der DLC „Markarth“ ab dem 9. November 2026 für alle kostenlos.
Was die Klassenanpassungen angeht, die unter anderem für den Hüter und Zauberer dieses Jahr geplant waren, so werden diese komplett auf 2027 verschoben.

Das Fazit zur Roadmap: Vor allem die Verschiebungen des neuen Trials – bisher gab es seit 2016 jedes Jahr mindestens einen neuen – und die Klassenüberarbeitungen schmerzen schon. Aktuell wurde nur der Drachenritter überarbeitet, der tatsächlich besser aussieht, als alle anderen Klassen im Spiel. Mich überrascht auch, dass sie den Nachtmarkt nicht einfach in der alten Version zurückbringen, sondern komplett verschieben, und ihn zudem in dem Beitrag gar nicht erst erwähnen. Das ist schon merkwürdig, wo die Rückkehr für die Saison 2 ja fest geplant war.
Insgesamt sieht der Rest von 2026 eher dünn aus, vor allem weil die Solo-Dungeons eher neue Spieler als Veteranen ansprechen. Und die mussten ja schon auf den Trial verzichten.
2027 geht es weiterhin nach Himmelsrand
Was passiert 2027? Wie schon erwähnt werden die neue Prüfung und die Klassenüberarbeitungen in das Jahr 2027 geschoben. Das gilt sogar für das komplette Update 52, das die neuen Welt-Events, das PvP-Gebiet Jerall-Pass und weitere Quality of Life-Änderungen bringen sollte. Wann genau dieser Patch erscheint, wissen wir aber noch nicht.
Wird ESO eingestellt? Nick versicherte im Blogpost, dass es auch im kommenden Jahr und auch darüber hinaus mit ESO weitergehen wird. Man habe schon andere schwierige Phasen in der Vergangenheit gemeistert und schaue optimistisch nach vorn:
„ESO ist angetreten, um zu bleiben, und unser Team hat sich der Zukunft dieses Spiels verschrieben. Unser Fokus hat sich nicht geändert. Er besteht darin, ‚The Elder Scrolls Online‘ wachsen zu lassen und auf der Welt aufzubauen, die Millionen von Spielbegeisterten ihr Zuhause nennen.“
Nick wird ESO künftig zusammen mit Josh Henderson, einem langjährigen Entwickler des MMORPGs, leiten. Josh soll sich bald nochmal gezielt an uns wenden.
Das waren dann die wichtigsten neuen Informationen zur Zukunft von ESO. was sagt ihr zu der Roadmap? Reicht das aus, um den Titel am Laufen zu halten? Weitere Veröffentlichungen und Updates rund um die MMORPGs im Jahr 2026 findet ihr in unserem Release-Kalender.
