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Sandbox-MMORPG Fractured kündigt große Änderungen für das Endgame an

Das MMORPG Fractured hat den ersten großen Patch seit dem Start in den Early Access angekündigt. Er trägt den Namen „Endgame Changer“ und erscheint am 21. Februar. Mit 8 Personen hat das Team drei Monate lang an der Umsetzung gearbeitet. In einem Video wurden die Neuerungen angekündigt.

Was ändert sich durch das Update? Im Fokus des Updates sollen nicht nur neue Inhalte stehen, sondern vor allem Anpassungen an der grundsätzlichen Spiel-Mechanik. Dazu gehören laut dem Chef Jakobo Gallelli:

  • Balancing
  • Loot
  • Das User-Infertace, darunter eine komplette Überarbeitung des Charakter-Fensters
  • Die Charakter-Entwicklung, darunter die Fertigstellung des Talent-Baums
  • Die Ausrüstung und das Echanting
  • Das Sammeln von Primal Energy
  • Zwei neue Mount-Typen neben dem klassischen Pferd
  • Generelle „Quality of Life“-Änderungen

Komplett neu hingegen sind die Spectral Creatures, eine neue Form von Gegnern, die in der Nacht durch die Spielwelt ziehen. Zudem werden die Tränke eingeführt und damit der Zweig der Alchemie komplettiert.

Das große Highlight sind aber die Burgen, die ein essentieller Inhalt vom Guild-vs-Guild-PvP in Fractured sind.

Die genaue Vorstellung der Inhalte könnt ihr euch in diesem Video anschauen. Zudem sind weitere Videos geplant, in denen die einzelnen Änderungen genauer vorgestellt werden.

Was ist das überhaupt für ein Spiel? Fractured ist ein Sandbox-MMORPG mit einer interessanten Idee. So gibt es drei verschiedene Völker, die jeweils eine eigene Welt haben und einen anderen Bezug zum PvP:

  • Die Wildfolk sind eine friedliche Rasse – hier gibt es nur Duelle.
  • Bei den Menschen gibt es PvP in der offenen Welt, indem man sich dafür markiert. Wer unmarkierte Spieler attackiert, bekommt Strafen.
  • Die Dämonen wiederum haben offenes PvP ohne Strafen.

Dazu kommen spannende Elemente wie ein dynamisches Wetter-System, die Weiterentwicklung von Skills durch die gezielte Tötung von Gegnern, eine spielergetriebene Wirtschaft und ein Crafting-System, das ein absolutes Muss ist, da die Monster selbst keine Ausrüstung droppen, sondern alles von Spielern hergestellt werden muss.

Allerdings hat das Spiel auch mit Problemen zu kämpfen, darunter die schwache Grafik und der schwache Einstieg, fehlende Inhalte und eine Trennung vom Publisher gamigo, durch den das Spiel zwischenzeitlich offline war. Trotz Geldsorgen glauben die Entwickler jedoch an eine Trendwende. Vielleicht ja mit diesem Update?

Mehr zu guten Sandbox-MMORPGs findet ihr hier: Die 5 besten Sandbox-MMORPGs 2024 und 12 weitere Spiele des Genres.

Alexander Leitsch

Hi, ich bin Alex, 31 Jahre alt, und ich schreibe seit 2011 über MMORPGs. Angefangen hab ich bei Vanion.eu, wo ich über Guild Wars 2, SWToR und später auch LoL berichtet habe. Danach gründete ich meine eigene Seite Guildnews. Von 2018 bis 2023 habe ich für MeinMMO geschrieben und Artikel zu über 120 verschiedenen MMORPGs verfasst. Meine Spielerfahrung in MMORPGs: - 10.000 Stunden Guild Wars - 9.000 Stunden Guild Wars 2 - 1.000 Stunden The Elder Scrolls Online - 1.000 Stunden New World - mehrere hundert Stunden in WoW, BDO, SWToR, Lost Ark und Blade and Soul. Zudem habe ich mehr als 50 weitere MMORPGs angespielt.

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